Florian Notz: Top-Ten Ergebnis nur knapp verpasst.

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Falun / ergo  

Der Langläufer der SZ Römerstein liefert beim Weltcup in Schweden ein Top-Ergebnis ab.

Florian Notz (SZ Römerstein) hat beim Langlauf-Weltcup im schwedischen Falun als Zwölfter ein Top-Resultat erzielt. Über 15 Kilometern in der Freien Technik hatte er 1:12,2 Minuten Rückstand auf Sieger Alexander Bolshunov (Russland). Bei den Damen verbuchte Pia Fink vom SV Bremelau als 23. auch noch mal ein starkes Resultat.

Wie man das von Florian Notz kennt, fuhr er zu Beginn nicht unter den besten 30. Nach 1,7 Kilometern wurden 16,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze und Position 44 notiert. Doch der 26-Jährige hatte noch einiges zu bieten. Nach vier Kilometer klopfte er an die Top 30 an und nachdem es zum zweiten Mal den Mörderbakken hinauf ging, wurde der Dettinger an 24. Stelle eingebucht. Bei Kilometer acht lag er auf Platz 15 und ab da wechselten die Positionen häufig, denn zwischen Rang acht und 18 lagen nur 15 Sekunden.

Nach der zweiten Fünf-Kilometer-Schleife hatte Florian Notz den norwegischen Superstar Johannes Klaebo überholt und ging als Zwölfter in die Schlussrunde. In den Zwischenzeiten ging es hin und her, zwischenzeitlich war Notz 16., dann wieder Elfter. Die Top-Ten blieben bis zum letzten Kilometer in Reichweite, letztlich waren es nur 2,3 Sekunden, die auf den Schweizer Dario Cologna und damit auf ein Top-Ten-Resultat fehlten. Notz war damit bester Deutscher und verbuchte an der vorletzten Weltcup-Station eines seiner besten Saison-Resultate. „Das Rennen hat sich eigentlich gar nicht so gut angefühlt. Umso schöner, dass dann so ein Ergebnis rauskommt“, erklärte Notz. „Weil ich alles alleine laufen musste, bin ich mit meiner Leistung noch mehr zufrieden.“

Als ob es eine schwäbische Besonderheit wäre, auch Pia Fink beginnt ihre Rennen meist eher bedächtig. Ohne dass sie das genau so planen würde. Nach 1,7 Kilometern war sie auf der Zehn-Kilometer-Distanz nur 41. und schon 41 Sekunden hinter Serien-Siegerin Therese Johaug (Norwegen). Bis ins Ziel kamen noch mal 60 Sekunden oben drauf, so dass sie mit 1:41 Minuten Differenz auf Johaug (25:23) als 23. notiert wurde. Nach fünf Kilometern war sie in die Top 30 vorgedrungen und konnte sich weiter verbessern. „Mir ging es gut und ich bin sehr zufrieden“, sagte die Hundersingerin. „Die Bedingungen waren nicht ganz leicht, aber ich konnte mein Tempo bis zum Schluss halten.“ Die Spur war ziemlich weich.

Pia Fink hatte am Samstag im Sprint nur um 27 Hundertstelsekunden den erstmaligen Einzug in die Finalläufe verpasst. Sie belegte Rang 33 und war damit überraschend sogar beste Deutsche.

Die beiden Langläufer aus der Region fliegen jetzt mit nach Kanada, wo am kommenden Wochenende in Quebec das Weltcup-Finale stattfindet. Vor den letzten Wettbewerben liegen sie im Distanz-Weltcup (ohne Sprint) auf den Plätzen 28 (Notz) und 30 (Fink).